Hörgeräte ISMA GMBH & Co.KG
Unsere Augen können wir schließen, nicht unser Gehör: Pausenlos arbeitet es, selbst im Schlaf. Rund um die Uhr nehmen unsere Ohren alle möglichen Informationen wahr. Bereits vor der Geburt hören wir; vor allem die Stimme unserer Mutter. Bis zum Ende des dritten Lebensjahres etwa reifen dann die Hörbahnen – je mehr akustische Reize wir wahrnehmen, desto mehr Nervenverbindungen bilden sich. Ein komplexes Netzwerk entsteht. Das Gehirn prägt sich die Bedeutung von Geräuschen ein; es lernt sie. Dies ist die Voraussetzung für die soziale Entwicklung und das Sprachverständnis von Kindern. Aber auch für Erwachsene ist gutes Hören die Basis: Wer andere Menschen kaum mehr versteht, kann nur noch schwer am normalen Leben teilnehmen. Was hinzukommt: Je schwächer das Hörvermögen wird, desto weniger wird das Gehirn gefordert – unser Gehirn verlernt die Fähigkeit zu hören, akustische Signale zu interpretieren! Was nicht mehr wahrgenommen wird, geht verloren. Da ein Hörverlust meist schleichend beginnt, sollten Sie Ihr Gehör regelmäßig im Abstand von zwei bis drei Jahren bei einem ISMA-Akustiker überprüfen lassen und auch kleinste Hörprobleme angehen: Denn je früher Sie etwas unternehmen, desto aussichtsreicher ist es. Einen erste grobe Beurteilung über Ihr Hörvermögen erhalten Sie auch hier bei der Fördergemeinschaft Gutes Hören.
Mehr als 15 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind von einer Hörminderung betroffen; jedoch nur 2,5 Millionen Versorgungsbedürftige benutzen tatsächlich Hörsysteme. Ein Teil ist sich seiner Hörminderung nicht bewusst und geht davon aus, dass Schwierigkeiten beim Verständnis nicht am eigenen Hörvermögen liegen, sondern an der Artikulation der Anderen. Hier kann ein einfacher Test beim ISMA-Akustiker helfen. Ein anderer Teil denkt, Hörsysteme seien nur etwas für „Senioren“. Tatsächlich ist es aber so, dass jedes tausendste Kind schon schwerhörig auf die Welt kommt.
Äußere Faktoren wie die ständigen Lärmbelastungen heutzutage und innere Faktoren wie Krankheiten sorgen dafür, dass mittlerweile jeder zehnte Jugendliche hörgemindert ist. Im Erwachsenenalter benötigt sogar jeder fünfte Deutsche Hörsysteme – quer durch alle Altersgruppen. Bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnt unser Gehör altersbedingt nachzulassen: Bei jedem Menschen verringert sich je nach genetischer Veranlagung unterschiedlich schnell die Fähigkeit die Konsonanten „S“, „T“ oder „F“ zu verstehen. Gerade in lauter Umgebung wird es dann schwierig, Sprache richtig zu verstehen. Mit Hörsystemen lässt sich ein solcher Deutlichkeitsverlust problemlos ausgleichen. Die heutigen Geräte sind praktisch unsichtbar. Trotz neuester Technik sind moderne Hörsysteme ganz einfach und unkompliziert zu bedienen – sowohl von Kindern als auch von Senioren. Ihr ISMA-Akustiker berät Sie gerne ausführlich!
Mit unseren Ohrmuscheln fangen wir den Schall ein und leiten diesen weiter durch den Gehörgang zum Trommelfell, welches zu vibrieren beginnt. Die Gehörknöchelchen verstärken diese Schwingungen und übertragen sie auf die mit Flüssigkeit gefüllte Hörschnecke. Dort befinden sich die Deckmembran und die Basiliarmembran. Letztere ist mit etwa 20.000 Sinneszellen und feinen Härchen besetzt. Die Schallwellen verschieben die Membranen gegeneinander und die Härchen werden gekrümmt. Diese Bewegung wird von den Hörnerven als elektrischer Impuls weiter ins Gehirn geleitet und dort interpretiert. Grundsätzlich treten Hörstörungen in drei Bereichen auf: bei der Schallleitung, Schallempfindung und Schallwahrnehmung.