Hörgeräte ISMA GMBH & Co.KG
Wenn Sie sich nach einiger Zeit ohne größere Anstrengung unterhalten können, dann verlegen Sie Ihre Gespräche auch in etwas geräuschvollere Umgebungen: Laden Sie beispielsweise jemanden in ein Café ein. Achten Sie darauf, dass Sie einander gegenüber sitzen, um das Ablesen von den Lippen zu erleichtern. Beobachten Sie Gestik und Mimik. Versuchen Sie später, auch Gesprächen am Nebentisch zu folgen, die verschiedenen Stimmen zu unterscheiden und eine einzelne herauszufiltern.
Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht überfordern. Wenn Sie während einer Unterhaltung Kopfschmerzen bekommen, dann verschweigen Sie das nicht. Erklären Sie es, so beugen Sie Missverständnissen vor. Das Lippenablesen strapaziert die Augen – gönnen Sie ihnen ab und zu eine sanfte Massage und fahren Sie mit geschlossenen Augen dem Verlauf einer gedachten Acht nach. Auch Ihre Nackenmuskulatur ist dankbar für ein wenig Entspannung.
Bleiben Sie geduldig und fragen Sie auch mehrmals nach, wenn Sie etwas nicht verstehen – gerade wenn Sie sich in größerem Rahmen unterhalten. Auch etwa bei beruflichen Besprechungen sollten Sie auf Ihre Hörsysteme hinweisen. Wenn Sie an einer Veranstaltung nicht mehr teilnehmen möchten, dann ziehen Sie sich nicht einfach zurück, sondern erklären Sie, warum. Wenn Sie in eine größere Runde kommen, dann suchen Sie sich einen Platz mit Übersicht und fragen Sie jemanden, ob er Sie über den Gesprächsstoff informieren kann. Versuchen Sie nach und nach wieder an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen, gehen Sie in die Oper, auf Konzerte, ins Kino oder auf den Fußballplatz. Setzen Sie sich bei Vorträgen bewusst in die Nähe des Redners, achten Sie auf ein freies Blickfeld. Bleiben Sie gelassen, selbst wenn Sie gelegentlich einem Gespräch nicht folgen können: Auch Normalhörende verstehen nicht immer alles. Beachten Sie, das Ihr Hörvermögen von vielen Faktoren abhängt: Stimmung, Wetter, Akustik, Nebengeräusche etc.